Serverlizenzen
Serverlizenzen bezeichnen Nutzungsrechte an Software, die auf Serverhardware läuft oder von Servern aus betrieben wird. Sie regeln, wer die Software verwenden darf, wie viele Instanzen oder Kerne zugelassen sind, und welche Rechte an Support, Updates oder Mobility bestehen. Die Lizenzformen unterscheiden sich je nach Anbieter, Produktfamilie und Einsatzszenario: typischerweise gibt es kernbasierte Lizenzen, pro-Socket- oder pro-CPU-Lizenzen sowie nutzer- oder gerätebezogene Modelle (Named User oder Per-Device) und Abonnementformen. In der Praxis kombinieren Hersteller oft mehrere Modelle oder bieten hybride Ansätze an.
Beispiele für verbreitete Modelle sind kernelbasierte Lizenzen bei Microsoft Windows Server und SQL Server, während Oracle
Open-Source-Serverlizenzen unterscheiden sich wesentlich: Viele Open-Source-Projekte erlauben die Nutzung frei, verlangen aber bei Support oder kommerziellen
Wichtige Aufgaben im Lizenzmanagement sind das Erfassen von Berechtigungen (Entitlements), das Tracking der tatsächlichen Nutzung, und