Schüttelfrost
Schüttelfrost ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom. Es bezeichnet das plötzliche, oft von heftigem Zittern begleitete Frösteln, das häufig mit Fieber einhergeht. Der Körper erhöht seinen Sollwert der Temperatur, wodurch Muskeln kontrahieren, Wärme erzeugen und das Kältegefühl entsteht.
Ursachen sind vor allem Infektionen: bakterielle oder virale Erkrankungen, Sepsis, Pneumonie, Harnwegs- oder Bauchinfektionen. Weitere Ursachen
Pathophysiologie: Pyrogene Substanzen, darunter Zytokine wie IL-1, IL-6 und TNF-α, erhöhen im Hypothalamus den Sollwert der
Klinik: Typisch sind plötzlich auftretende Kältegefühle, starkes Zittern, Blässe oder kalte Extremitäten, erhöhter Puls und gelegentlich
Diagnostik: Anamnese, körperliche Untersuchung und Fiebermessung stehen im Vordergrund. Laboruntersuchungen (Blutbild, Entzündungsmarker), Urin- und Blutkulturen sowie
Behandlung: Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Symptomatisch helfen Antipyretika wie Paracetamol oder Ibuprofen und
Die Prognose hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab. In Risikogruppen oder bei Verdacht auf Sepsis ist