Schwächezonen
Schwächezonen sind Zonen im Gesteinsverband, in denen die mechanische Festigkeit gegenüber dem umliegenden Gestein deutlich reduziert ist. Sie entstehen durch Frakturierung, Deformation, metamorphe oder hydrothermale Veränderungen sowie durch Verwitterung, und sie können als bevorzugte Pfade der Verformung, des Fluidflusses und der Schadensausbreitung wirken.
Typische Schwächezonen umfassen Bruchzonen, Scherzonen, zonenweise verändertes Gestein infolge hydrothermaler oder metamorpher Umwandlungen sowie Bereiche mit
Sie lassen sich durch geologische Kartierung, Bohrungen, seismische Messungen, Tomographie, elektrische Widerstandsmessung sowie In-situ-Tests erkennen. Typische
In der Praxis beeinflussen Schwächezonen die Stabilität von Bauwerken, Tunneln, Bergbau- und Geothermieprojekten, da sie oft