Samenreifung
Samenreifung bezeichnet den abschließenden Abschnitt der Samenentwicklung nach der Befruchtung. In dieser Phase reifen Embryo und Fruchtgewebe weiter heran, Speicherstoffe werden aufgebaut, und der Samen verliert Wasser, wodurch er trockenheitsresistent wird. Dadurch erlangt er Desiccationstoleranz und keimt unter geeigneten Bedingungen.
Während der Reifung entwickelt sich der Embryo weiter; in vielen Angiospermen entsteht zudem Endosperm, das dem
Viele Samen gelangen bereits während der Reifung in eine primäre Dormanz. Hormone steuern diesen Zustand, insbesondere
Man unterscheidet orthodoxe Samen, die trockene Lagerung gut tolerieren, von recalcitranten Samen, die empfindlich gegenüber Austrocknung
Die Samenreifung ist von zentraler Bedeutung für Landwirtschaft, Pflanzenzucht und Biodiversität. Sie bestimmt Keimfähigkeit, Lagerfähigkeit und