Rundbogenportale
Rundbogenportale sind architektonische Portale, deren Durchgang von einem halbrunden Bogen getragen wird. Sie gehören zu den kennzeichnenden Elementen der romanischen Architektur, treten aber auch in späteren Stilperioden in Erscheinung. Typisch sind kräftige Pfeiler oder Stützen, ein rundbogiger Durchlass sowie oft umlaufende Archivolte, die den Bogen plastisch gliedern. Über dem Bogen kann sich ein Tympanon befinden, das teilweise reliefiert oder skulptiert ist. Türen liegen meist hinter der Bogenfläche und bilden eine geschlossene Eingangssituation.
Historisch entstanden Rundbogenportale im lateinischen Mittelalter und breiteten sich im europäischen Westen vom 11. bis ins
Merkmale und Varianten variieren regional. Grundsätzlich handelt es sich um einen senkrechten Portalrahmen mit einem oder
Rundbogenportale stehen damit exemplarisch für die romanische Bautradition: massige Formen, klare Proportionen und eine architektonische Verständlichkeit,