Rezeptorreaktion
Rezeptorreaktion bezeichnet die zelluläre Reaktion, die durch die Bindung eines Liganden an einen Rezeptor ausgelöst wird. Die Bindung induziert typischerweise eine Konformationsänderung des Rezeptors und setzt Signalkaskaden in Gang, die als second messenger, Enzymaktivitäten oder Änderungen der Genexpression zu messbaren zellulären Effekten führen können. Reaktion und Signalweiterleitung können kurzzeitig oder langfristig sein und betreffen Aspekte wie Ionenströme, metabolische Prozesse oder DNA-transkription.
Zu den zentralen Rezeptorarten gehören ligandengesteuerte Ionenkanäle (sofortige Wirkung durch Öffnung des Kanals), G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs),
Die Rezeptorreaktion wird durch Regulationsprozesse beeinflusst, z. B. Desensibilisierung, Up- oder Downregulation sowie Rezeptorentransport und Phosphorylierung.