Rezeptorenbindung
Rezeptorenbindung bezeichnet den Prozess, bei dem ein Ligand an einen Rezeptor bindet und so einen gebundenen Komplex bildet. Dabei handelt es sich meist um reversiblen, nicht-kovalenten Bindung, die durch physikalische Größen wie Konzentration, Affinität und Gehäusedichte beeinflusst wird. Ziel der Bindung ist in vielen Fällen die Übertragung eines Signals oder die Veränderung der Rezeptorfunktion.
Wichtige Begriffe sind Affinität, Spezifität und Bindungskinetik. Die Affinität beschreibt, wie stark ein Ligand an seinen
Liganden lassen sich funktional in Agonisten, Antagonisten, inverse Agonisten und partielle Agonisten einordnen. Agonisten lösen eine
In der Praxis wird Rezeptorenbindung intensiv in der Pharmakologie genutzt, etwa zur Charakterisierung von Arzneistoffen, Radioligandentests