Regressionsglättung
Regressionsglättung ist ein statistisches Verfahren zur Ableitung einer glatten Funktion, die die Beziehung zwischen einer abhängigen Variable y und einer oder mehreren unabhängigen Variablen x zusammenfasst. Ausgehend von rohen Beobachtungsdaten soll durch Anpassung eines Regressionsmodells eine geglättete Darstellung der Abhängigkeit gewonnen werden, die Zufallsrauschen reduziert und den zugrunde liegenden Trend sichtbar macht.
Zu den gängigen Ansätzen gehören Polynomregression (niedriggradig), Splines und splines-basierte Glättung, Kernelglättung (gewichtete Mittelwerte) sowie lokale
Anwendungsgebiete sind die Exploration von Trends in Zeitreihen, Regressionsdiagnostik und die Untersuchung von Wachstums- oder Dosis-Wirkungs-Beziehungen
Für die Glättung gilt: Sie reduziert Rauschen, kann jedoch Bias einführen, insbesondere bei zu starker Glättung
Siehe auch LOESS, Splines, Kernelglättung.
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