Reaktivierungsrate
Reaktivierungsrate ist ein Fachbegriff, der die Geschwindigkeit beschreibt, mit der ein zuvor inaktives, ruhendes oder latent vorhandenes Element eines Systems wieder aktiv wird. Sie wird typischerweise als Rate pro Zeiteinheit angegeben und in Formen wie Wahrscheinlichkeiten, Hazardraten oder Inzidenzen gemessen.
Anwendungsfelder liegen in Medizin, Biologie und Technik. In der Medizin bezieht sich der Begriff häufig auf
Messung erfolgt über longitudinal erhobene Daten. Typische Ansätze sind die Zeit-zu-Ereignis-Analyse (Survival-Analyse), Kaplan-Meier-Schätzungen und Cox-Proportional-Hazards-Modelle, die
Bestimmende Faktoren umfassen Immunstatus, Alter, Stress, Medikamentenstatus, genetische Faktoren, mikrobielle oder virale Eigenschaften und Umweltfaktoren. Modelle
Bedeutung liegt in der klinischen Prognose, Therapieplanung und Überwachung. Die Reaktivierungsrate beeinflusst das Risiko von Ausbrüchen,