Pufferproteine
Pufferproteine sind eine Gruppe von Proteinen, die in Pufferfischen (Tetraodontidae) identifiziert wurden und in Zusammenhang mit Tetrodotoxin (TTX) stehen. Der Begriff wird verwendet für Proteine, die in Blutplasma oder Geweben vorkommen und die TTX binden oder transportieren, wodurch der Fisch vor seinem eigenen Toxin geschützt wird. In der Fachliteratur werden Pufferproteine oft als TTX-bindende Proteine beschrieben, doch der Funktionsumfang variiert je nach Art und Protein.
Funktionell können sie TTX mit hoher Affinität binden, TTX sequestrieren und so Verteilung, Speicherung oder Entgiftung
Struktur und Evolution: Viele Pufferproteine sind lösliche, möglicherweise sekretierte Glycoproteine mittlerer Größe. Einige zeigen Merkmale, die
Bedeutung und Forschung: Die Untersuchung dieser Proteine trägt zum Verständnis der Selbsttoxizität von Pufferfischen bei und
Sicherheit: Tetrodotoxin ist äußerst giftig. Der Umgang mit Pufferfischmaterialien erfordert sachkundige Handhabung, entsprechende Genehmigungen und Sicherheitsvorkehrungen.