Pufferaufbau
Der Pufferaufbau bezeichnet in der Chemie und Biochemie die Konzeption, Herstellung und Charakterisierung von Puffersystemen, die den pH-Wert einer Lösung gegen Zugaben starker Säuren oder Basen stabilisieren. Typischerweise bestehen Puffer aus einem schwachen Säure- oder Base-Komplex und seiner konjugierten Base bzw. Säure. Die Ziel-pH-Stelle eines Puffers wird durch die Henderson-Hasselbalch-Gleichung bestimmt und ergibt sich aus dem pKa der Pufferkomponente sowie dem Verhältnis der konjugierten Formen. Die Pufferkapazität beschreibt, wie viel starke Säure oder Base der Puffer aufnehmen kann, bevor sich der pH signifikant ändert; sie hängt von der Gesamtkonzentration, Temperatur und der Art der Pufferkomponenten ab.
Aufbauarten umfassen Puffer aus einer schwachen Säure mit konjugierter Base (bzw. einem Salz) sowie Puffer aus
In der Praxis erfolgt der Pufferaufbau durch Auswahl eines passenden Paares, Berechnung der benötigten Konzentrationen, Zusammenführung
Der Pufferaufbau ist grundlegend für viele Laborverfahren, etwa enzymatische Reaktionen, PCR, Zellkultur, Mikroskopie und Chromatographie. Wichtige