Preisbildungsfähigkeit
Preisbildungsfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Marktes, Preismechanismen zu entwickeln, die Preise durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage zu bilden. Sie beschreibt, in welchem Ausmaß wirtschaftliche Akteure Preise beeinflussen oder ob Preise weitgehend durch transparente Marktkräfte festgelegt werden.
In Märkten mit vollständiger Konkurrenz ist die Preisbildung weitgehend automatisch: Angebot und Nachfrage bestimmen den Gleichgewichtspreis;
In Märkten mit unvollständiger Konkurrenz, wie Monopol, Oligopol oder monopsonistische Arbeitsmärkte, besitzen einzelne Marktteilnehmer Preissetzungsmacht. Preise
Preisbildungsprozesse erfolgen über verschiedene Mechanismen: Auktionen, Verhandlungen, langfristige Verträge, Preisfixierung durch Regulierungsrahmen; außerdem beeinflussen Informationsstand, Transparenz,
Faktoren, die die Preisbildungsfähigkeit bestimmen, umfassen Marktstruktur, Informationsverfügbarkeit, Regulierung, Substitutionsmöglichkeiten, globale Verflechtung sowie technologische Entwicklungen, Plattformökonomie
Eine höhere Preisbildungsfähigkeit erleichtert effiziente Ressourcenallokation, schafft Anreize für Innovation und Investitionen, während eingeschränkte Preisbildung zu