Parallelisierungsgrad
Der Parallelisierungsgrad bezeichnet den Anteil der Arbeitslast einer Software oder einer Berechnung, der theoretisch parallel ausgeführt werden kann. Er entsteht aus dem Verhältnis von serieller (nicht parallelisierbarer) zu paralleler Arbeit. Der Begriff wird genutzt, um zu beschreiben, wie gut sich eine Aufgabe auf mehrere Rechenkerne, Prozessoren oder Nodes verteilen lässt.
Mathematisch wird häufig der Anteil f ∈ [0,1] der Arbeit betrachtet, der parallelisierbar ist. Bei N gleichzeitigen
Der Parallelisierungsgrad bestimmt die Obergrenze des Beschleunigungspotenzials. Bei festem f wächst der Speedup mit N, hat
Anwendung: Der Parallelisierungsgrad ist eine zentrale Kennzahl in der Performance-Optimierung, liefert Hinweise zur Granularität, Lastverteilung und