Nukleophilqualität
Nukleophilqualität bezeichnet die Fähigkeit einer chemischen Spezies, Elektronenpaare zu teilen und als Nukleophil in chemischen Reaktionen zu wirken. Der Begriff findet vor allem in der organischen Chemie Anwendung und beschreibt, wie ausgeprägt ein Molekül oder Ion als Elektronenpartner besitzt.
Die Nukleophilität unterscheidet sich von der Elektronentröpflichkeit (Elektronegativität) und reflektiert Faktoren wie die Labilität der Elektronen,
Zu den wichtigsten Einflüssen zählen das Lösungsmittel, die Elektronegativität der angrenzenden Atome, die Resonanzstabilisierung und die
Die Diskriminierung zwischen “harte” und “weiche” Nukleophile erfolgt laut der HSAB‐Theorie. Harte Nukleophile besitzen hohe Elektronendichte
In der Praxis wird die Nukleophilität üblicherweise über Reaktionsgeschwindigkeiten oder die Vergleichbarkeit von Reaktionsnoßen bei Standardreaktionen,