Monopolisierungstendenzen
Monopolisierungstendenzen bezeichnen Prozesse und Ergebnisse, durch die die Konzentration wirtschaftlicher Macht in den Händen weniger Unternehmen zunimmt. Sie gehen mit höheren Eintrittsbarrieren, stärkerem Marktdruck und größerer Kontrolle über zentrale Vermögenswerte einher.
Ursachen sind unter anderem horizontale und vertikale Integration, Fusionen und Übernahmen, der Zugang zu Kapital, Skaleneffekte,
Indikatoren sind steigende Konzentrationsrelationen, ein hoher Herfindahl-Hirschman-Index, eine geringere Zahl bedeutender Marktteilnehmer, Preisführerschaft und abgeschwächter Wettbewerbsdruck.
Ökonomisch können Monopolisierungstendenzen Effizienz und Innovation fördern, sie bergen aber auch potenziell höhere Preise, weniger Auswahl,
Politische Reaktionen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren: Kartellrecht, Fusionskontrolle, ex-ante Regulierung bei natürlichen Monopolen,
Der Begriff ist besonders in technologieintensiven und netzwerkbasierten Sektoren relevant, aber auch in regulierten Industrien wie