MetallionenBindungen
Metallionenbindungen bezeichnen die Wechselwirkungen zwischen Metallionen und anderen Molekülen oder Ionen, die in biologischen Systemen, der Chemie und Materialwissenschaft eine zentrale Rolle spielen. Diese Bindungen entstehen durch elektrostatische Anziehungskräfte zwischen positiv geladenen Metallionen (z. B. Calcium²⁺, Magnesium²⁺, Eisen³⁺ oder Zink²⁺) und negativ geladenen oder polarisierten Liganden, die Donoratome wie Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel aufweisen. Die Bindungsstärke hängt von Faktoren wie Ladung, Größe des Metallions, der Koordinationszahl sowie der Geometrie und Elektronegativität der Liganden ab.
In der Biologie sind Metallionenbindungen essenziell für die Struktur und Funktion vieler Proteine und Enzyme. Beispielsweise
In der anorganischen Chemie spielen Metallionenbindungen eine Rolle bei der Bildung von Komplexverbindungen, etwa in Koordinationschemikalien
Technische Anwendungen finden sich in Materialwissenschaften, etwa bei der Herstellung von Katalysatoren, Farbstoffen oder magnetischen Materialien.