MetaErzählung
Meta-Erzählung, auch Metanarrativ, bezeichnet in der Literatur eine Erzähltechnik, bei der das Erzählen selbst zum Thema wird. Typische Merkmale sind Selbstbezug, Reflexivität des Erzählers, Unterbrechungen der Illusion eines realistischen Textes sowie Kommentare zur Konstruktion von Fiktion, Autorenschaft und Leserbeteiligung. Metanarrative arbeiten oft mit Rahmenerzählungen, mehrstufigen Erzählerfiguren oder intertextuellen Verweisen und fordern die Leserin/den Leser dazu auf, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion zu hinterfragen.
Der Begriff hat sich im 20. Jahrhundert im Umfeld des Modernismus und Postmodernismus durchgesetzt. Frühere Formen
Zentrale Zwecke sind Kritik an konventionellen Erzählmustern, Offenlegung der Künstlichkeit des Textgebäudes und die Einbeziehung des