Mantelflächen
Mantelflächen bezeichnet in der Geometrie die Oberfläche eines dreidimensionalen Körpers, die nicht zu den Grund- oder Deckflächen gehört. Der Begriff wird insbesondere bei Prismen, Zylindern, Kegeln und Pyramiden verwendet, wo die Mantelfläche die seitliche Begrenzung des Körpers bildet. Sie entsteht durch die Projektion einer ebenen Grundfläche entlang einer geraden Strecke (bei Prismen) bzw. entlang einer gekrümmten Linie (bei Zylindern und Kegeln).
Für einen Zylinder mit Radius r und Höhe h beträgt die Mantelfläche 2 π r h; bei einem Kegel mit
Die Mantelfläche ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Bestimmung des gesamten Oberflächeninhalts eines Körpers, insbesondere wenn