Magnetspeichern
Magnetspeichern bezeichnet die Datenspeicherung durch die Ausrichtung magnetischer Momente in ferromagnetischen Materialien. Informationen werden als magnetische Orientierung von Domänen festgelegt, die sich in zwei Hauptrichtungen unterscheiden lassen. Ein Schreibkopf erzeugt ein lokales Magnetfeld, das die Domänen neu ausrichtet; ein Lesekopf registriert die Veränderungen des magnetischen Felds und wandelt sie in Bits um.
Typische Materialien sind ferromagnetische Schichten mit hoher Remanenz auf Trägermaterialien. Durch starke, gezielte Magnetfelder schreiben die
Anwendungen lassen sich in zwei Haupttypen einteilen: Magnetbänder, die sich gut für sequenziellen Zugriff und Archivierung
Zu den Vorteilen gehören geringe Kosten pro Speichereinheit, Nicht-Volatilität und hohe Speicherkapazität. Nachteile sind mechanische Anteile,
Historisch reicht die Magnetspeicherung bis ins späte 19. Jahrhundert mit magnetischen Drahtaufzeichnungen, die Entwicklung von Magnetband