Lösungsmittelgebrauch
Lösungsmittelgebrauch bezeichnet die Nutzung von Substanzen, die andere Stoffe lösen oder lösen, verdünnen oder extrahieren. Dazu gehören organische Lösungsmittel wie Aceton, Toluol, Xylol, Ethylacetat und viele industrielle Lösungsmittel in Farben, Klebstoffen, Reinigern sowie in Laborprozessen. In vielen Bereichen dient der Lösungsmittelgebrauch der Herstellung, Verarbeitung, Reinigung oder Entgrenzung von Produkten. Zusätzlich kommt es zum Missbrauch durch das Aussetzen von Lösungsmitteldämpfen (Inhalation), insbesondere bei Jugendlichen. Dieser Missbrauch ist gesundheitsschädlich und kann akut lebensgefährlich sein.
Gesundheitliche Auswirkungen: Kurzzeitige Exposition kann Benommenheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Beeinträchtigung der Koordination verursachen. Langfristige Expositionen
Prävention und Regulierung: Sichere Handhabung, gute Belüftung, geeignete Lagerung und Kennzeichnung, Verwendung von persönlichen Schutzausrüstungen sowie