Liniengekoppelte
Liniengekoppelte Systeme bezeichnen in Technik und Physik solche Systeme, bei denen Teilbereiche durch lineare Kopplungen verbunden sind. Die Kopplung erfolgt üblicherweise über festgelegte Linien oder Kanäle, die den Informations- oder Energietransfer zwischen den Elementen ermöglichen. Da die Kopplung linear ist, hängen die Beeinflussungen von den Zuständen der beteiligten Elemente proportional voneinander ab.
Mathematisch lässt sich ein liniengekoppeltes System oft durch Gleichungen der Form dx/dt = f(x) + Cx beschreiben, wobei
Typische Beispiele sind gekoppelte Oszillatoren (etwa Pendelreihen), elektrische Netze mit gegenseitiger Induktion oder Widerständen, optische Wellenleiterarrays
Wesentliche Phänomene sind Synchronisation, Modenaufspaltung und Diffusion von Störungen. Die Stärke und Topologie der Kopplung bestimmen,
Anwendungen finden sich in Physik, Ingenieurwesen, Robotik und Signalverarbeitung, etwa bei der Koordination mehrerer Roboter, in
Siehe auch: gekoppelte Systeme, Kopplungstheorie, Graphentheorie, Laplacian, Synchronisation.