Lebensdauersanalysen
Lebensdauersanalysen bezeichnen statistische Methoden zur Analyse von Zeit-zu-Ereignis-Daten, bei denen das interessierende Ereignis der Tod, der Ausfall eines Systems oder ein anderes definiertes Ereignis ist. Ziel ist es, die Verteilung der Überlebenszeiten abzuschätzen, den Verlauf der Überlebenswahrscheinlichkeit zu schätzen und den Zusammenhang zwischen Kovariaten und dem Ereignis zu quantifizieren.
Typischerweise werden Beobachtungen in Form von Zeit t_i bis zum Ereignis oder bis zur Censoring sowie ein
Zu den nichtparametrischen Grundlagen gehört der Kaplan-Meier-Schätzer der Überlebensfunktion; die Nelson-Aalen-Schätzung der kumulierten Hazardrate. Parametrische Modelle
Typische Anwendungen finden sich in der Medizin (Behandlungswirkung, Prognosen), Epidemiologie, Zuverlässigkeitsingenieurwesen und in Versicherungs- und Rentenfragen;
Softwareunterstützung erfolgt in R (survival, survminer), Python (lifelines), SAS und anderen statistischen Paketen.