Langzeitwiederauffindbarkeit
Langzeitwiederauffindbarkeit bezeichnet die Fähigkeit, digitale Ressourcen auch über lange Zeiträume hinweg auffindbar, zugänglich und nutzbar zu halten. Sie betrifft Bibliotheken, Archive, Forschungseinrichtungen, Unternehmen sowie kulturelle und wissenschaftliche Digitalbestände.
Zentrale Mechanismen sind persistente Identifikatoren wie DOI, ARK oder Handle; dauerhaft verfügbare Metadaten (z. B. Dublin
Herausforderungen ergeben sich durch Link-Rot, sich wandelnde Formate, steigende Speicherkosten, organisatorische Kontinuität, Rechts- und Zugriffsfragen sowie
Typische Praktiken umfassen die Etablierung von Governance-Strukturen, Langzeitpläne, regelmäßige Integritäts-Checks und Backups, Repositorien-Replikation, Web-Archivierung sowie Standardisierung
Langzeitwiederauffindbarkeit ist essenziell für Forschung, Reproduzierbarkeit von Ergebnissen und das kulturelle Erbe. Sie erfordert koordinierte Strategien