Laminatkonstruktion
Laminatkonstruktion beschreibt den Aufbau technischer Bauelemente aus mehreren dünnen Lagen, die durch Klebstoffe zu einem einzigen Bauteil verbunden werden. Durch die Verbundung der Lagen erhöhen sich Tragfähigkeit, Steifigkeit und Formstabilität gegenüber einfachen Platten oder Massivholz. Laminatkonstruktionen finden Anwendung im Holzbau, aber auch in Verbundwerkstoffen aus Kunststoff oder Faserstoffen.
Zu den Holz-basierten Laminatkonstruktionen gehören glulam (verpresste Vollholzlamellen), mehrschichtverleimte Platten (MLV/LVL), Multiplexplatten und Kreuzlagenholz CLT. In
Herstellung erfolgt durch das Übereinanderlegen dünner Lagen, Verkleben mit Harzen ( Phenol-, UF-, u. ä.) und anschließendes
Eingesetzt in Tragwerke, Decken, Wänden, Brückenbauteilen, Möbeln und Innenausbau. Vorteile: effektives Verhältnis Festigkeit/Gewicht, Gestaltungsspielraum, Ressourceneffizienz. Nachteile:
Laminatkonstruktionen können nachhaltige Bauelemente sein, besonders wenn Holz aus zertifizierter Forstwirtschaft stammt. Sie richten sich nach