Knotenanalyse
Knotenanalyse, im Deutschen meist als Knotentheorie bezeichnet, ist ein Teilgebiet der Topologie, das sich mit mathematischen Knoten beschäftigt. Ein Knoten wird als Abbildung eines Kreises S^1 in den dreidimensionalen Raum R^3 verstanden, wobei zwei Knoten als äquivalent gelten, wenn sie durch Ambient-Isotopie ineinander überführt werden können. Ziel der Knotenanalyse ist es, Knoten zu unterscheiden, zu klassifizieren und invariant zu beschreiben, also Eigenschaften, die bei Deformationen erhalten bleiben.
Zu den zentralen Werkzeugen gehören Knotendiagramme, Projektionen eines Knotens auf eine Ebene und die Reidemeister-Züge, mit
Historisch hat die Knotentheorie Wurzeln im 19. Jahrhundert, unter anderem durch Fragestellungen aus der Physik und
Anwendungen finden sich in Biologie, etwa bei der Struktur von DNA, in der Chemie bei der Modellierung