Hitzeinaktivierung
Hitzeinaktivierung bezeichnet den Prozess, biologische Materialien durch Wärmeeinwirkung so zu behandeln, dass deren Lebensfähigkeit oder Funktionsfähigkeit reduziert oder vollständig zerstört wird. Ziel ist es, Mikroorganismen, Viren oder Enzyme zu inaktivieren. Die Methode findet Anwendung in der Lebensmittelindustrie (z. B. Pasteurisierung), in der Labormedizin, der Biotechnologie und Forschung.
Der Mechanismus beruht vor allem auf Denaturierung von Proteinen, Störung von Membranen und Unterbrechung zellulärer Prozesse.
Zur Charakterisierung werden Konzepte wie D-Wert (Zeit bis zur 90 %-Inaktivierung bei konstanter Temperatur) und Z-Wert
Anwendungsbeispiele umfassen die Pasteurisierung von Milch (63–65 °C für 30 Minuten oder HTST bei 72 °C für
Zu den Grenzen gehören Veränderung von Geschmack, Textur oder Funktionsfähigkeit von Proteinen bei Hitze; manche Toxine