Hirntod
Hirntod bezeichnet den irreversible Verlust aller Hirnfunktionen, einschließlich der Funktionen des Hirnstamms. In dieser Definition gilt der Tod einer Person nicht erst mit dem Aussetzen der Herz-Kreislauf-Funktionen, sondern bereits dann, wenn sämtliche Hirnfunktionen beendet sind und sich nicht mehr regenerieren können.
Eine Hirntodfeststellung erfolgt in der Regel durch mehrere medizinische Kriterien. Dazu gehört das klinische Fehlen von
Der Hirntod ist nicht mit anderen schweren Hirnerkrankungszuständen zu verwechseln, etwa mit Koma oder dem Wachkoma
Rechtlich gilt der Hirntod in vielen Ländern als formaler Todeszeitpunkt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz
Historisch entstand das Konzept der Hirntodfeststellung in den 1960er Jahren und wurde durch internationale Richtlinien wie