HeterozygotenVorteil
Heterozygotenvorteil, auch Heterozygotenüberlegenheit genannt, beschreibt eine Situation in der Vererbung, bei der Individuen mit einem heterozygoten Genotyp an einer bestimmten Stelle im Genom eine höhere Fitness aufweisen als Homozygote. Dieses Phänomen führt zu einer balancierten Selektion, die die genetische Variation in Populationen aufrechterhält.
In der Population Genetics ist der Heterozygotenvorteil eine Form der Überdominanz. Wenn die Fitness der Heterozygoten
Ein klassisches Beispiel ist das Sickle-Cell-Gen: Die Träger des HbS-Halballels (HbA/HbS, also Heterozygoten) haben in malariaanfälligen
Der Heterozygotenvorteil ist kein universelles Prinzip. In anderen Kontexten kann der Homozygotenvorteil oder andere Selektionsdynamiken vorherrschen.
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