Hautläsionen
Hautläsionen sind sichtbare oder tastbare Veränderungen der Haut oder Schleimhäute, die von der normalen Hautarchitektur abweichen. Sie können primär auftreten, das heißt sie sind das erste Zeichen einer Hauterkrankung, oder sekundär als Folge von Kratzen, Infektion, Heilung oder Narbenbildung. Häufige Ursachen umfassen Infektionen (bakteriell, viral, Pilze), entzündliche Dermatosen, Tumoren, Traumata sowie systemische Erkrankungen mit Hautbeteiligung. Die Läsionen werden nach Aussehen klassifiziert: Primäre Läsionen wie Macula (flache Verfärbung), Patch, Papule, Plaque, Nodule, Vesikel, Blasen, Pustel und Wheal. Sekundäre Läsionen entstehen aus primären Läsionen und umfassen Kruste, Schuppe, Erosion, Ulkus, Narbe, Atrophie, Fistel.
Die Beurteilung erfolgt durch Anamnese, visuelle Inspektion und Palpation; weitere Untersuchungen können Dermatoskopie, Abstriche, serologische Tests
Die Prognose variiert stark je nach Ursache. Warnzeichen für eine potenziell bösartige Veränderung umfassen Asymmetrie, unregelmäßige