HalmholtzZerlegung
Die Helmholtzzerlegung, auch Helmholtz-Zerlegung genannt, ist ein wichtiger Satz der Vektoranalysis. Unter geeigneten Randbedingungen lässt sich ein Vektorfeld F: R^3 → R^3 in zwei orthogonale Anteile zerlegen: F(x) = ∇φ(x) + ∇×A(x). Der Term ∇φ ist der irrotationsfreie, der Term ∇×A der divergenzfreie Anteil. Verschiedene Textquellen verwenden unterschiedliche Signenkonventionen, oft F = −∇φ + ∇×A; in der gängigen Form wird F jedoch als Summe aus Gradienten- und Curl-Term geschrieben.
Wahl der Bedingungen und Potenziale. φ ist das Skalarpotential, A das Vektorpotential. Wird die Coulomb-Gauge ∇·A = 0
Berechnung durch Integrale. In ℝ^3 lauten die bekannten Integraldarstellungen für ausreichend glatte F: φ(x) = (1/4π) ∫ (∇'·F(x'))
Anwendungen und Bedeutung. Die Zerlegung findet breite Anwendung in der Fluiddynamik zur Trennung von irrotations- und
Historisch. Der Helmholtz-Satz wurde nach Hermann von Helmholtz im 19. Jahrhundert formuliert und bildet seitdem eine