Großhirnrindenarealen
Großhirnrindenareale bezeichnen die funktionell abgegrenzten Regionen der Großhirinde (Cortex cerebri), der äußeren grauen Schicht des Großhirns. Die Großhirnrinde besteht aus sechs Schichten und bildet Netzwerke, die Wahrnehmung, Bewegung, Sprache, Gedächtnis und höhere kognitive Funktionen ermöglichen.
Historisch wurden Areale häufig nach der zytotaktischen Architektur beschrieben, insbesondere durch die Brodmann-Einteilung. Heute ergänzen funktionale
Die Großhirnrinde wird grob in vier Lappen unterteilt: Frontallappen (Motorik, Planung, exekutive Funktionen), Parietallappen (somatosensorische Wahrnehmung,
Areale arbeiten vernetzt in funktionellen Netzwerken und zeigen große individuelle Variationen in Größe und genauen Lokalisation.
Entwicklung und Plastizität der Großhirnrindenareale ermöglichen Lernprozesse und Anpassungen der Verbindungen im Laufe des Lebens.