Gesellschaftsmodellen
Gesellschaftsmodelle bezeichnen analytische Rahmenwerke, die beschreiben, wie Staaten politische, wirtschaftliche und soziale Institutionen organisieren, Ressourcen verteilen, Macht legitimieren und das Zusammenleben regeln. Sie umfassen normative Leitbilder, Rechtsrahmen, wirtschaftliche Systeme und soziale Sicherung sowie Kulturformen. Gesellschaftsmodelle unterscheiden sich in zentralen Bereichen wie dem Verhältnis von Markt und Staat, der Ausgestaltung des Wohlfahrtsstaates, Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik, Familien- und Geschlechterordnungen sowie der Rolle von Zivilgesellschaft und Interessenvertretungen.
In der Wissenschaft gibt es kein universell gültiges Klassifikationsschema. Häufige Typen beschreiben die Mischung aus Marktorientierung
Gesellschaftsmodelle sind dynamisch; Globalisierung, technologischer Wandel, demografische Entwicklungen und politische Reformen führen zu Veränderungen in Governance,