Geschlechtsstandardisierung
Geschlechtsstandardisierung bezeichnet Prozesse, in denen bestimmte Vorstellungen von Geschlecht in einer Gesellschaft als normative Leitbilder verankert werden. Sie umfasst kulturelle Praktiken, institutionelle Strukturen, sprachliche Gewohnheiten und rechtliche Regelungen, durch die das Geschlecht als binäres, stabiles Merkmal konzipiert und in Lebensbereichen wie Bildung, Arbeit, Familie oder Politik gewirkt wird.
Typische Felder der Standardisierung sind die Allokation geschlechtsspezifischer Rollen in Familie und Beruf, die Verwendung von
Die Debatte um Geschlechtsstandardisierung umfasst Befürworterinnen, die sie als Grundlage für Rechtsklarheit, soziale Ordnung und vergleichbare
Forschung und Praxis betrachten Geschlechtsstandardisierung oft intersektional, analysieren wie Überschneidungen von Geschlecht, Klasse, Ethnizität oder Behinderung
Siehe auch: Geschlechtsrollen, Gender Studies, Queer Theory, geschlechtergerechte Sprache.