Genomvariationen
Genomvariationen sind Unterschiede in der DNA-Sequenz zwischen Individuen, Populationen oder Arten. Sie bilden die genetische Grundlage für Unterschiede in Merkmalen, Funktion und Krankheitsanfälligkeit. Varianten können vererbt werden (Keimbahnvarianten) oder im Verlauf des Lebens entstehen (somatische Varianten).
Zu den wichtigsten Typen gehören Einzelnukleotidvarianten (SNPs), Insertionen und Deletionen (INDELs) sowie strukturelle Varianten wie Duplikationen,
Ursachen und Muster: Variationen entstehen durch Mutationen, Keimbahnvererbung, Rekombination und DNA-Reparaturprozesse. Demografische Faktoren (Bevölkerungsgröße, Migration) und
Erkennung und Analyse: Fortschritte in Sequenzierungstechnologien ermöglichen die Identifizierung von Varianten und deren Assoziationen mit Merkmalen
Anwendungsfelder umfassen medizinische Genetik, Populations- und Evolutionsforschung, Landwirtschaft und forensische Genetik. Dieses Forschungsgebiet hilft, biologische Vielfalt
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