Geldnachfrage
Geldnachfrage bezeichnet die gewünschte Menge an Zahlungsmitteln, die Haushalte, Unternehmen und andere Wirtschaftsakteure zu Transaktions-, Vorsorge- und Spekulationszwecken halten. Sie bildet gemeinsam mit dem Geldangebot die monetären Größen einer Volkswirtschaft.
Geldnachfrage lässt sich in verschiedene Verwendungen unterteilen: Transaktionsnachfrage steigt mit dem Einkommen und dem Transaktionsvolumen; Vorsorge-
In Modellen der Makroökonomie wird Geldnachfrage oft als Md = L(Y, i, P, W, …) angegeben. In der
Makroökonomisch ist Geldnachfrage zentral für die Geldpolitik: Zentralbanken beeinflussen Md durch Zinspolitik und Regulierung des Geldangebots.