Gasturbinenprozesse
Gasturbinenprozesse bezeichnen die thermodynamischen und technischen Abläufe, die in Gasturbinen zur Umwandlung chemischer Energie in mechanische Arbeit stattfinden. Zentral ist der Brayton-Kreisprozess: Luft wird im Verdichter verdichtet, dem Brennraum zugeführt und mit Kraftstoff nahezu konstantem Druck verbrannt. Die heißen Abgase expandieren durch die Turbine, liefern dort Arbeit und treiben den Verdichter an. Die Effizienz hängt von Druckverhältnis, Turbineneingangstemperatur und Strömungsverluste ab; moderne Turbinen arbeiten mit hohen Temperaturen und fortschrittlicher Kühlung.
Thermodynamisch wird der Prozess durch Verdichtung, Verbrennung und Expansion charakterisiert. Das ideale Modell ist der Brayton-Kreisprozess;
Aufbau und Komponenten umfassen Verdichter, Brennkammer, Turbine und Abgassystem sowie Welle(n) und Gehäuse. In stationären Turbinen
Betrieb und Steuerung beinhalten Start, Lastregelung, Kraftstoffarten (z. B. Erdgas oder flüssige Brennstoffe) und Verbrennungstechniken. Leichtes
Anwendungsbereiche reichen von stationären Kraftwerken bis zu industriellen Antrieben und Flugzeugtriebwerken. Entwicklungen zielen auf höhere Turbineneingangstemperaturen,