Flussbettveränderungen
Flussbettveränderungen bezeichnen die dynamischen Prozesse, die die Form, Lage und Struktur eines Flussbetts über Zeiträume von Tagen bis zu Jahrtausenden verändern. Diese Veränderungen sind ein natürlicher Teil des Flussregimes und werden durch eine Vielzahl physikalischer, hydrologischer und geomorphologischer Faktoren beeinflusst. Hauptursachen sind die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers, die Sedimentzufuhr, die Erosion von Uferbereichen sowie natürliche oder menschengemachte Eingriffe wie Flussbegradigungen oder Staudammbauten.
Natürliche Flussbettveränderungen umfassen Prozesse wie die Bildung von Kiesbänken, Auenlandschaften und Mäandern, die durch die Kraft
Menschliche Aktivitäten haben jedoch in vielen Fällen zu beschleunigten oder künstlichen Flussbettveränderungen geführt. Flussbegradigungen, wie sie
Moderne Ansätze in der Flussmanagement-Politik zielen zunehmend auf eine Renaturierung ab, um die natürliche Dynamik wiederherzustellen.