Erdmantel
Der Erdmantel ist der mittlere Teil des Erdinneren zwischen Kruste und äußerem Kern. Er beginnt am Moho (Grenze zur Kruste) in etwa 5–50 km Tiefe, je nach Region, und reicht bis zur Kernmantel-Grenze in rund 2.900 km Tiefe. Damit umfasst er den größten Teil des Erdmantels und wirkt sich stark auf geodynamische Prozesse aus.
Der Mantel gliedert sich in drei Zonen: oberer Mantel bis ca. 410 km, Übergangszone 410–660 km und
Chemisch besteht der Mantel überwiegend aus Peridotit; Hauptmineralien sind Olivin und Pyroxen. Die Dichte steigt von
Die Manteldynamik beruht auf Konvektion: heißes Material steigt, kaltes sinkt und transportiert Wärme. Diese Konvektion treibt
Forschung erfolgt durch Seismologie, Geothermie, Laboruntersuchungen von Mantelgestein und Modellierung. Das Verständnis des Mantels ist grundlegend