Effektorprozessen
Effektorprozesse bezeichnet in der Biologie die Gesamtheit der Reaktionsprozesse, durch die der Organismus äußeren oder inneren Reizen entsprechend eine Wirkung erzielt. Sie stellen die ausführende Stufe der Reizverarbeitung dar und werden durch efferente Signale ausgelöst, das heißt Signale, die vom Zentralnervensystem zu den Effektororganen gelangen. Effektoren sind Gewebe oder Organe, die eine Veränderung herbeiführen können, typischerweise Muskulatur oder Drüsen, aber auch andere Gewebe, die auf Signale reagieren.
Zu den wichtigsten Effektoren gehören Skeletmuskeln (willkürliche Bewegungen), glatte Muskeln (z. B. in Gefäßen, Verdauungstrakt), Herzmuskel
Die Steuerung erfolgt auf verschiedenen Ebenen: Reflexe werden meist über das Rückenmark oder Hirnstamm vermittelt und
Störungen von Effektorprozessen können zu Muskelschwäche, Spastik, Autonomiefunktionsstörungen oder abnormalen Sekretionen führen. Die Erforschung von Effektorprozessen