Downloadkapazität
Downloadkapazität bezeichnet die maximale Rate, mit der Daten von einem Netzwerksystem, Server oder Dienst zu einem Endgerät heruntergeladen werden können. Sie beschreibt die theoretisch erreichbare oder realistische Übertragungsrate im Download und hängt von der Gesamtkapazität des Übertragungspfads ab, einschließlich der Bandbreite der Verbindung, der Auslastung der Server und der Protokoll-Overheads. Im Gegensatz zur Uploadkapazität, also dem Datenfluss vom Endgerät zum Server, wird die Downloadkapazität primär durch den Downlink bestimmt. In der Praxis wird sie oft als Bandbreite angegeben, gemessen in bits per second (bps) oder in höherwertigen Einheiten wie kbit/s, Mbit/s oder Gbit/s. Zusätzlich zur reinen Bandbreite beeinflussen Latenz, Paketverlust, TCP-Staukontrolle und Serverlast die tatsächlich erzielbare Geschwindigkeit. Die Downloadkapazität kann theoretisch höher sein als die tatsächlich erzielbare Geschwindigkeit, wenn Netzwerküberlastung, Distanz zum Server oder schwache Endgeräte oder Software beteiligt sind.
Ursprung und Einflussgrößen: Die Kapazität wird durch die Infrastruktur gesteuert – Glasfaser- oder Kupferleitungen, Funkverbindungen, Peering zwischen