Debitorenbuch
Debitorenbuch, kurz für Debitorenbuchhaltung, bezeichnet im Rechnungswesen ein Nebenbuch (Subledger), das alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Kunden detailliert erfasst. In der Debitorenbuchführung werden pro Kunde einzelne Posten wie Rechnungen, Gutschriften, Anzahlungen, Teilzahlungen und Zahlungseingänge geführt. Der Saldo des Debitorenbuchs ergibt sich aus der Summe der offenen Posten je Kunde und dient der Übersicht über Fälligkeiten und Forderungsrisiken.
Die Debitorenbuchhaltung dient der Transparenz der Forderungen, der Zahlungsabwicklung und dem Mahnwesen. Sie ist eng mit
Typische Inhalte sind offene Posten, Fälligkeitsdaten, Alterungsstrukturen (z. B. 0–30 Tage, 31–60 Tage, etc.), Kundendaten, Rechnungsnummern,
Moderne Unternehmen führen Debitorenbuchhaltung in ERP-Systemen (z. B. SAP, Oracle, Microsoft Dynamics, Datev) oder in spezialisierten
Begrifflich grenzt es sich vom Kreditorenbuch ab, dem Gegenstück für Lieferantenrechnungen. In einigen Fällen wird der