Datenzwischenräume
Datenzwischenräume bezeichnen die Abstände oder Lücken zwischen Messpunkten, Datensätzen oder Messwerten in einem Datensatz. Sie entstehen, wenn Daten unregelmäßig erhoben werden, Werte fehlen oder Datenquellen nicht vollständig zusammengeführt wurden. In Zeitreihen, räumlichen Rasterdaten oder mehrdimensionalen Integrationsprojekten treten solche Zwischenräume häufig auf. Die räumliche oder zeitliche Struktur der Zwischenräume beeinflusst, wie repräsentativ und eindeutig Muster in den Daten erkannt werden können.
Aus analytischer Sicht beeinträchtigen Datenzwischenräume die Qualität statistischer Modelle, die Validität von Inferenzen und die Aussagekraft
Umgang mit Zwischenräumen umfasst Erkennung, Quantifizierung und Behandlung. Typische Schritte umfassen das Mapping der Lücken, die
Hinweise zur Praxis: Unklarheiten über die Unsicherheit der Imputation, Transparenz der Methodenwahl und Sensitivitätsanalysen erhöhen die