Bilanzkreisabrechnung
Bilanzkreisabrechnung ist der Abrechnungsprozess im deutschen Strommarkt, der die Energieflüsse innerhalb eines Bilanzkreises mit den vertraglich festgelegten Zielwerten (Bilanzwerten) abgleicht. Ziel ist es sicherzustellen, dass die in das Netz eingespeiste Energiemenge und die daraus entnommene Menge am Ende eines Abrechnungszeitraums mit den geplanten Werten übereinstimmen und Abweichungen auf die beteiligten Marktteilnehmer verteilt werden.
Beteiligte und Rollen. Ein Bilanzkreis wird von einem Bilanzkreisverantwortlichen (BKV) geführt, der als Koordinator der im
Prozessablauf und Datenbasis. Im Bilanzkreis werden Zählerdaten (Einspeisung, Entnahme) gesammelt, Validierungen erfolgen durch Marktkommunikation zwischen den
Rechts- und Regelrahmen. Die bilanzielle Abrechnung ist in Deutschland durch das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und durch die
Zweck und Bedeutung. Die Bilanzkreisabrechnung dient der finanziellen Abbildung von Abweichungen zwischen geplantem und tatsächlichem Energiefluss,