Bestellregeln
Bestellregeln sind formale Vorgaben, die festlegen, wann, wie und von wem Einkäufe innerhalb einer Organisation ausgelöst werden. Sie dienen der Kostenkontrolle, der Risikominderung und der Einhaltung rechtlicher sowie vertraglicher Vorgaben. In der Praxis werden sie in Beschaffungs- und Lagerprozessen verankert und in ERP- oder Einkaufssoftwaresystemen abgebildet.
Zentrale Bestandteile sind Auslöserbedingungen (etwa Mindestbestand, Meldebestand, Verbrauchsprognose), Mengenvorgaben (Losgrößen, Mindest- und Höchstbestellmengen, wirtschaftliche Bestellmenge) sowie
Die Umsetzung erfolgt oft über ERP-Module, Einkaufs- und Lagerverwaltungsschnittstellen. Ziel ist eine verlässliche Beschaffungsplanung, Transparenz in
Typische Beispiele sind automatische Bestellschwellen, Lagerreorder bei Erreichen des Meldebestands, Mindest- und Höchstbestellmengen, Blanket-Purchase-Agreements und bedingte