Befehlzeiger
Der Befehlzeiger, im Deutschen oft als Program Counter (PC) oder Instruction Pointer (IP) bezeichnet, ist ein spezielles Register in einem Prozessor, das die Adresse der nächsten auszuführenden Anweisung enthält. Er bildet eine zentrale Komponente des Fetch-Execute-Zyklus und steuert, welcher Befehl als Nächstes aus dem Speicher gelesen wird.
Funktionsweise: In jedem Takt wird die Anweisung an der Adresse des Befehlzeigers aus dem Speicher gelesen.
Architekturvarianten: In vielen Prozessoren existieren dedizierte PC-/RIP-/EIP-/R15-Register. In x86-Architekturen heißen die 32- und 64-Bit-Varianten EIP bzw.
Anwendung und Bedeutung: Der Befehlzeiger ist zentral für Kontextwechsel, Unterbrechungs- und Exceptionsbehandlung sowie Debugging. Betriebssystemkerne speichern