Beckenstabilität
Beckenstabilität bezeichnet die Fähigkeit, die Stellung und Bewegung des Beckens im Rahmen statischer Haltungen und dynamischer Bewegungen kontrollieren zu können. Sie hängt sowohl von der strukturellen Integrität des Beckens und der angrenzenden Gelenke als auch von der neuromuskulären Koordination der beteiligten Muskulatur ab.
Anatomie und Biomechanik: Das Becken bildet einen geschlossenen Beckenkreis aus den Beckenknochen, dem Kreuz- und dem
Funktion: Beckenstabilität ermöglicht die effiziente Kraftübertragung zwischen Ober- und Unterkörper, stabilisiert die Wirbelsäule, trägt zur Aufrechterhaltung
Beurteilung und Training: Die Bewertung umfasst Beobachtung der Körperhaltung, funktionelle Tests und die Beurteilung der Tiefenmuskulatur
Klinische Relevanz: Beckenstabilität ist zentral in der Orthopädie, Sportmedizin und Physiotherapie. Beckenstuhldysbalanzen können zu Beckenschmerzen, SI-Gelenksbeschwerden