Aufschlussprozesse
Aufschlussprozesse sind die Vorgänge, durch die Gesteine und Minerale an der Erdoberfläche zerkleinert, chemisch verändert und schließlich in lösliche oder leichter verwertbare Formen überführt werden. Sie führen zur Bildung von Regolith und Böden und bestimmen, wie schnell und welchen Charakter die Gesteinsmaterialen freigesetzt werden. In der Regel werden Aufschlussprozesse in physikalische (mechanische) und chemische Prozesse gegliedert; ihr Ausmaß hängt von Klima, Gesteinszusammensetzung, Relief, Zeit und biologischer Aktivität ab.
Physikalische Aufschlussprozesse umfassen mechanische Zertrümmerung durch äußere Kräfte wie Frostsprengung, Temperaturwechsel, Druckentlastung, Wassererosion und Abrieb durch
Chemische Aufschlussprozesse betreffen die Veränderung der Minerale durch Reaktionen mit Wasser, Säuren und anderen Lösungsmitteln. Beispiele
Bedeutung und Anwendungen: Aufschlussprozesse beeinflussen Bodengefüge, Wasserführung, Nährstoffverfügbarkeit und damit die Bodenbildung (Pedogenese). In der Geowissenschaft