Arbeitsmarktmatches
Arbeitsmarktmatches bezeichnet im Arbeitsmarktwesen die Zuordnung von Arbeitsuchenden zu offenen Stellen. Der Begriff beschreibt den Prozess, durch den Bewerberinnen und Bewerber eine passende Jobposition finden und Arbeitgeber geeignete Kandidaten einstellen. Ein gelungenes Matching verkürzt die Dauer der Arbeitslosigkeit, erhöht die Wahrscheinlichkeit einer stabilen Beschäftigung und beeinflusst Löhne sowie Produktivität.
Der Matching-Prozess wird von Suchverhalten, Informationsverfügbarkeit, Vermittlungsangeboten und Rekrutierungskosten geprägt. In der Theorie beschreibt das Mortensen-Pissarides-Modell
Messgrößen und Indikatoren umfassen die Arbeitslosenquote, die Vakanzquote, die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit, die Zeit bis
Politische Implikationen zielen darauf ab, Matching zu verbessern: Arbeitsvermittlungsdienste, Jobbörsen, aktive Arbeitsmarktpolitik, Weiterbildung und Maßnahmen gegen