Änderungskriterien
Änderungskriterien sind Maßstäbe, anhand derer geprüft wird, ob eine vorgeschlagene Änderung angenommen, abgelehnt oder priorisiert werden soll. Der Begriff wird in verschiedenen Kontexten verwendet, darunter Softwareentwicklung, Projekt- und Qualitätsmanagement sowie Governance- oder Dokumentenprozesse. Sie dienen dazu, Änderungsanträge transparent zu bewerten, Konsistenz sicherzustellen und nachvollziehbare Entscheidungen zu ermöglichen. Die gängige Schreibweise ist Änderungskriterien; gelegentlich erscheint auch die Schreibweise ÄnderungsKriterien.
Zu den typischen Kriterien gehören: Notwendigkeit (besteht ein legitimer Bedarf oder regulatorische Pflicht), Nutzen gegen Aufwand,
Im Change-Management-Prozess werden Änderungsanträge erfasst, anhand der Kriterien bewertet, priorisiert, genehmigt oder abgelehnt und schließlich umgesetzt.
Anwendungsbeispiele finden sich in Software-Releases, Aktualisierungen von Geschäftsprozessen, Anpassungen von Regelwerken oder Policies, Änderungen technischer Infrastruktur
Herausforderungen bestehen oft in uneinheitlicher Interpretation der Kriterien, subjektiver Bewertung, sich ändernden Anforderungen und dem Balanceakt