vinylzinkverbindungen
Vinylzinkverbindungen sind organische Zinkverbindungen, bei denen der organische Rest ein Vinylrest (–CH=CH2) ist. Typische Vertreter sind vinylzinkhalide wie Vinylzinkchlorid (CH2=CH–ZnCl) und Vinylzinkbromid (CH2=CH–ZnBr). Sie dienen als Nukleophile in organozink-basierten Reaktionen und spielen eine zentrale Rolle in modernen C–C-Bindungsbildungsprozessen.
Die Herstellung erfolgt üblicherweise durch Reaktion von Zink mit Vinylhalogeniden in trockenen Lösungsmitteln wie THF, oft
Eigenschaften: Vinylzinkverbindungen zeigen eine mildere Reaktivität als Grignard- oder Organolithium-Verbindungen und sind deshalb besser feuchteempfindlich. Sie
Verwendungen: Der Hauptanwendungsbereich ist die Negishi-Kupplung, bei der Vinylzinkverbindungen mit Aromat- oder weiteren Vinylhalogeniden unter Palladium-
Beispiele: Vinylzinkchlorid und Vinylzinkbromid sind die gängigsten Reaktivformen. Für Lagerung und Handhabung gelten trockene, kühle Bedingungen
Sicherheit: Organonzinkverbindungen können reizend wirken; Zinkverbindungen sollten unter trockenem, belüftetem Ambiente gehandhabt werden. Schutzmaßnahmen wie Handschutz